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Fremde Heimat
Eine Lyrik-Anthologie der Internationalen Kulturbrücke Mit Werken von 17 Autorinnen und Autoren aus verschiedenen europäischen und aussereuropäischen Sprachgebieten und Kulturen - mit ihren lyrischen Dichtungen in den Originalsprachen und mehrheitlich mit deutscher Übersetzung. «Fremde Heimat» mit 192 Seiten, 4-fbg. bedruckter Hardcover mit Leinenrücken, Format: 12,5 x 20,5 cm ISBN 3-7283-0000-4 ![]() Die Entstehung von «Fremde Heimat» Die Idee für den Lyrikband «Fremde Heimat» entstand einige Zeit, nachdem sich Susanna Merkle und Baydar Özcan anlässlich einer Lesung von Susanna Merkle kennen lernten. Schon beim ersten Gespräch mit Baydar Özcan - ebenfalls als Lyriker bereits bekannt - zeigte sich ein gemeinsamer Nenner, eine gemeinsame Ziel-setzung. Der «multikulturelle» Hintergrund spielte eine wesentliche Rolle: Susanna Merkle hatte ihre Kindheit in Afrika verbracht, aber ihre Familie hat ihre Wurzeln in der Schweiz und in Mitteleuropa, Baydar Özcan kam aus der Türkei, und beide leben jetzt, schon viele Jahre, aber in sehr unterschiedlichem familiären Rahmen, in der Schweiz. Susanna Merkle und Baydar Özcan, welcher die «Internationale Kulturbrücke» gründete, arbeiteten in den folgenden Jahren im Vorstand dieser Organisation zusammen, und innerhalb dieser Tätigkeit reifte die Idee für die Herausgabe einer Lyrikanthologie. In ihr sollten Gedichte in schweizerischen Landessprachen, vor allem aber von in der Schweiz lebenden AutorInnen sowie AutorInnen aus anderen europäischen und aussereuropäischen Sprachen zusammengeführt werden - alle also von Autorinnen und Autoren mit «grenzüberschreitenden» Erfahrungen verfasst, die ein besonderes Interesse für andere Sprachkulturen und die Wertvorstellungen anderer Zivilisationen haben und die ihre spezifischen Erfah-rungen und Gefühlswelten durch das Mittel der Lyrik zum Ausdruck bringen können. Nun begann eine aktive und spannende Zeit der AutorInnen-Suche und der Auswahl ihrer Werke, die auch zu interessanten Begegnungen führte und sich schliesslich zum vorliegenden Band verdichtete. In einer Welt, die einerseits fast zu einem «Dorf» wurde und in der ein Jeder zum gleichen Zeitpunkt die gleichen Ereignisse via Medien verfolgen kann, in der aber auch Kriege, Terror, Elend und Intoleranz zunehmen, freut es uns, mit dieser Publikation einen Akzent setzen zu können, der über die «Grautöne» der Nachrichtenwelt hinausführen will. «Wir Lyrikerinnen und Lyriker möchten aufeinander zugehen, möchten den menschlichen Kontakt und das Verständnis fördern», sagen Susanna Merkle und Baydar Özcan. Fremde und Heimat haben sich in ihrem Denken und Fühlen ineinander verwoben nicht durchwegs auf spannungslose, dafür aber auf umso interessantere und einfühlsamere Weise. Als die Idee zu «Fremde Heimat» sich allmählich konkretisierte, traten Susanna Merkle und Baydar Özcan mit dem Journalisten Erich Gysling (Ehrenpräsident der «Internationalen Kulturbrücke») in Kontakt, und er stellte die Verbindung zum «Weltrundschau Verlag» her (Erich Gysling ist, u.a., Chefredaktor des jährlich in sechs Sprachen erscheinenden Buches «Weltrundschau»). Verlagsleiter Franz Truniger bot spontan an, den wesentlichsten Beitrag für die Produktion des Lyrik-Bandes «Fremde Heimat» zu leisten, und der Art Director der «Weltrundschau», Andreas Christen, anerbot sich, die Gestaltung zu übernehmen. Dank dieses Engagements und dank des Einsatzes von weiteren Sponsoren konnte das Projekt realisiert werden. Die in dieser Anthologie vertretenen AutorInnen schrieben ihre Werke teils in ihrer Erstsprache, teils aber auch in deutscher Sprache. Abgesehen von wenigen Ausnahmen werden im Druck die meisten Werke links in der fremden Originalsprache, rechts in deutscher Übersetzung präsen-tiert. Bewusst verzichtet haben die Herausgeber auf eine Übersetzung der in einem der schweizerischen Dialekte verfassten Gedichte, und eine Übersetzung rätoromanischer Gedichte erwies sich als nicht realisierbar. Das Redaktions- und Herausgeber-Team: Susanna Merkle, Baydar Özcan, Erich Gysling, Franz Truniger, Andreas Christen |
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