Landwirtschaft - weltweit wohin? 1997
Landwirtschaft - weltweit wohin?
Stichworte und Thesen
1. Niemand kennt die Zukunft. Auch ich nicht. Denken Sie daher mit. 2. Trends der Gegenwart werden aufgegriffen und sowohl dem Wunschdenken als auch den Ängsten ausgesetzt. Dabei spielen offene und verborgene Kräfte mit. Eine einfache Verlängerung von heutigen Trends gibt es nicht. 3. Verschiedene Faktoren mischen sich, werden mächtiger oder erweisen sich als modisch. Eine wichtige Rolle spielen Wirtschaft und Politik, die entweder diese Trends verstärken oder abschwächen. 4. Agrarentwicklung ist auch Machtkampf.
Überlegungen zum Thema «CH - Isolation oder Öffnung?» 1990
Offenheit und Kleinsein
Überlegungen zum Thema «CH - Isolation oder Öffnung?»
A. Thesen zum Grundsätzlichen
1. Offenheit ist eine Haltung, die sich rational und emotional, geistig und körperlich (also auch ökologisch) mit den möglichen Folgen unseres Handelns oder Nichthandeins auseinandersetzt. Statt stets nur zurückschauen, bewahren wollen und Neues blockieren, wird eine solche Haltung zuerst Hinhören und Umschauen bedeuten; vielfältige Fakten und widersprüchliche Meinungen (nichts bloss Bestätigungen des Geglaubten, Geliebten und Erwarteten) müssen zum Be-Urteilen herbeigetragen werden. Im gängigen Sinn wird heute eine These in die Welt gesetzt, aber dann nicht wie in redlich wissenschaftlicher Methode ohne Vorurteil überprüft, sondern wie bei einem Dogma der Bestätigungs-Beweis eingeholt: Was nicht passt, wird ähnlich wie in der Statistik als «Extremwert» gestrichen und nicht berücksichtigt.
Die Vielfalt afrikanischer Städte
Ein Gang von Kairo nach Kapstadt
Mit einem städtebaulichen Blick
in den „afrikanischen“ Urbanismus der 54 Länder in Stichworten
Ich mache daher bewusst positive wie negative städtebauliche Anmerkungen, wo immer es möglich ist resp. mir bekannt ist. Städte müssen in Kontexte hinein sowohl aufgebaut als auch erneuert werden.
Entkolonialisierung der Mission 1988
Entkolonialisierung der Mission
Es wird uns allen - und vor allem auch den Christen in Europa - vorgeworfen, wir hätten noch gar nicht mit einer «Vergangenheitsbewältigung » begonnen. Aber wie sollten wir es auch können, denn es wird so getan, als ob die Kirche nichts - aber auch gar nichts! - mit Kolonialismus je zu tun gehabt hätte?
Vom unüberschaubaren Kleinen zum konfusen Durcheinander nach der Kolonialzeit
Vom unüberschaubaren Kleinen zum konfusen Durcheinander nach der Kolonialzeit
1. Teil eines dreiteiligen Essays
2. Teil 3. Teil
Verschuldung - Entschuldung 1988
Verschuldung - Entschuldung:
kein Entweder-oder-Spiel
Thesenpapier zur Grundlage einer seriösen Debatte
EG-Debatte: Die versteckten Fragen 1989
EG-Debatte: Die versteckten Fragen
Es muss ernsthaft zu denken geben, wenn sogar der Schweizer Volkswirtschaftsminister, Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz, am 10. November 1988 im Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon vor Industrie-, Wirtschafts- und Banken Vertretern einen Anschluss der Schweiz an die Europäische Gemeinschaft (EG) vorderhand ausschloss. Er nannte drei Gründe:
Was dem Menschen fremd ist 1986
Was dem Menschen fremd ist
Ein falsch eingeordneter Begriff wird heimgebracht
In der Entwicklungsarbeit erfahren wir zusehends, dass Entwickeln dem Gleichmachen nahekommt, dass aber trotz aller Angleichung oder Gleichmacherei die Entfremdung zunimmt. Irgend etwas kann daher mit unserer Vorstellung von der Fremdheit nicht stimmen.



















